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Als südlichster Teil Niedersachsens, im Übergang vom Mittelgebirge in die Norddeutsche Tiefebene zwischen Kassel und Hannover, Weserbergland und Harz gelegen, ist der Bezirk Hildesheim in einer Ausdehnung von ca. 100 Kilometern sowohl von Nord nach Süd, als auch von Ost nach West, eine „runde Sache“. Das naturräumliche Erscheinungsbild wird von Gegensätzen bestimmt, geprägt durch das fruchtbare Flachland der Hildesheimer Börde im Norden und die Mittelgebirgslandschaften des Harzes, Leine- und Weserberglandes im Süden. Angrenzende Bundesländer sind im Süden Hessen, Thüringen im Südosten, Sachsen-Anhalt im Westen und Nordrhein-Westfalen im Westen. Verwaltungskreise sind Göttingen, Osterode, Northeim, Holzminden und Hildesheim. Die infrastrukturelle Anbindung in Nord-Süd-Richtung ist gut. Gut ausgebaute Straßenverbindungen und besonders die überregionale Verkehrsachse BAB 7 ermöglichen eine hohe Beweglichkeit zu den Metropolregionen Hannover und Kassel. Davon profitieren insbesondere die Kreise Göttingen, Northeim und Hildesheim. Weniger gute Anbindungen haben die Kreise in den bergigen Regionen, Holzminden im Weserbergland und Osterode im Harz. Insbesondere die Stadt Hildesheim als Mittelzentrum besitzt mit Stichkanal und Hafen Anschluss an das Binnenwasserstraßennetz, hat ICE-Anschluss und verfügt über einen Flugplatz. Die wirtschaftsgeografische Struktur orientiert sich an den Gegebenheiten des Raumes und der Infrastruktur. Dem vorwiegend landwirtschaftlich bis industriell geprägten Norden im Bereich der Ebene mit der Stadt Hildesheim und ihren Industrie -, Dienstleistungs - und Verwaltungseinrichtungen im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Hannover, steht der waldreiche und von Mittelgebirgszügen durchschnittene Süden mit Industrie- und Gewerbebetrieben gegenüber.
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